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Heimerad Gedenken

Heimerad Gedenken

Am Freitag, 28. Juni Juni, dem 1.000. Todestag des Heiligen Heimerad sind die Buspilger aus Heimerads Heimat Meßkirch und fast zeitgleich die Fußpilger des Museumsvereins Kloster Hasungen nach 4 Etappen ab Bad Hersfeld im Dorfgemeinschaftshaus Burghasungen angekommen und zusammengetroffen. Es gab u.a. hessischen "Grünen Kuchen" zur Stärkung.


Um 19:00 Uhr begann dann auf dem Plateau des Hasunger Berges an den alten Klostermauern und in Sichtweise des Heimerad-Kreuzes der Ökumenische Gottesdienst, durch den katholischerseits Geistlichen Stadtpfarrer i. R. Ulrich Trzeciok und evangelischerseits der Ortspfarrer  von Burghasungen/Ehlen, Günter Schramm, führten.


Auch der evangelische Dekan Dr. Gernot Gerlach war beteiligt, und der katholische Stadtpfarrer von Meßkirch (Heimerads Heimatstadt), Pfarrer Stefan Schmid, sprach ein Grußwort.


Höhepunkt des Gottesdienstes, an dem mehr als 150 Christen in ökumenischer Verbunden teilnahmen, war der Besuch und die Ansprache des hl. Heimerad persönlich, verkörpert durch Andreas Giese. Musikalisch bereicherte der Posaunenchor Burghasungen diesen Gottesdienst der ganz besonderen Atmosphäre unter der Abendsonne.

Am Samstag, 29. Juni Juni, startete morgens für die Gäste aus Meßkirch eine Führung an die Originalschauplätze des hl. Heimerad auf dem Hasunger Berg durch den Archäologen und Heimerad-Kenner Dr. Thilo Warneke. Er führte die Gruppe u.a. zu der Stelle der alten Kirche, die sich am Standort des heutigen Wasserhäuschens befand, zum großen Teich, den es zu Heimerads Zeit schon gab und der explizit in seiner Vita dargestellt wird, sowie zum Ort seines Begräbnisses inmitten der alten (jedoch erst nach Heimerads Tod errichteten) Klostermauern in etwa an der Stelle, an der vor 23 Jahren durch Meßkircher Pfadfinder das große Heimerad-Kreuz errichtet wurde, welches in diesem Jahr verwitterungsbedingt durch ein neues Kreuz ersetzt wurde, das die Firmlinge und Pfadfinder unseres Pastoralverbunds Wolfhager Land während der 72-Stunden-Aktion aufgestellt hatten.


Vor dem Mittagessen im katholischen Gemeindezentrum in Zierenberg, organisiert durch die dortige Kirchengemeinde Heilig Kreuz, machte die Meßkircher Gruppe Station in der evangelischen Stadtkirche in Zierenberg mit den beeindruckenden mittelalterlichen Innenmalereien.


Am Abend rundeten der hervorragende Festvortrag von Dr. Michael Fleck aus Bad Hersfeld über den "Hl. Heimerad - Gewissensfreiheit gegen kirchliche Autorität" und eine anschließende Begegnung im Klostermuseum den ereignisreichen Tag ab.

01. Juli 2019
 

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