Unsere Gottesdienstzeiten und der aktuelle Pfarrbrief

 

Ökumenischer Gemeindebrief

St. Maria Wolfhagen

Pastoralverbund Wolfhager Land St. Heimerad

Der Pastoralverbund besteht aus den vier Mitgliedsgemeinden St. Crescentius Naumburg, St. Marien Volkmarsen, Heilig Kreuz Zierenberg und St. Maria Wolfhagen. Errichtet wurde der Pastoralverbund am 9. Juli 2006 nach einer Sternwallfahrt zum Hasunger Berg.

Patron des Pastoralverbundes ist der Heilige Heimerad. Er wurde geboren um 970 in Messkirch, lebte als Einsiedler auf dem Hasunger Berg und starb dort am 28. Juni 1019. Er war ein deutscher Priester und Wanderprediger, dessen am 28. Juni gedacht wird. In jedem Jahr feiert der Pastoralverbund an diesem Tag eine Andacht am Hasunger Berg. Alle fünf Jahre ein größeres Patronatsfest.

Weitere Infos:

 
Pastoralverbund

Katholische Kirchengemeinde Naumburg

Kirchstraße 22
34311 Naumburg
Tel.: 05625 / 3 40
Fax: 05625 / 92 59 16


Katholische Pfarrgemeinde St. Marien, Volkmarsen

Mönchepfuhl 5
34471 Volkmarsen
Tel.: 05693 / 209
Fax: 05693 / 7595


Katholische Kirchengemeinde Hl. Kreuz Zierenberg

Püttlinger Weg 4
34289 Zierenberg
Telefon: 05606 / 53760
Fax: 05606 / 53761

 

Ein Zuhause für eine hoffnungsvolle Zukunft:

St. Maria in der Mitte des Wolfhager Landes

„Aus kleinen Anfängen im Jahr 1946 und einer kleinen Diasporagemeinde mit einer Notkirche am Koppenberg ist eine stattliche Gemeinde geworden, die zum Leben der Stadt Wolfhagen gehört, die sich zu Wort meldet“.
Diese Einleitungssätze stehen im Vorwort der Festschrift zum 60 jährigen Jubiläum von St. Maria im Jahre 2006. Seitdem sind wieder sechs Jahr vergangen, sechs Jahre die viele neue Aktivitäten und Veränderungen im Gemeindeleben gebracht haben.
Mit der Gründung des neuen Pastoralverbundes St. Heimerad Wolfhager Land ist für die Kirchengemeinde St. Maria mit ihren 1800 Seelen eine neue Situation entstanden.
Die Gemeine hat seit gut acht Jahren keinen eigenen Priester mehr vor Ort. Die Aufgaben als Pfarradministrator übt Pfarrer Edgar Hohmann aus Volkmarsen aus, die Seelsorge übernimmt Pfarrer Marek Prus aus Zierenberg. Als Gemeinereferent ist Jürgen Günst in der Gemeinde und mit Aufgaben in Schule und Pastoralverbund eingesetzt.
Eine Besonderheit in St. Maria stellt der Zuzug von ca. 100 Familien von Deutschen aus dem Bereich der Karparden, im Grenzgebiet Ungarn-Ukraine dar.
Für Pfarrer Marek Prus ist es deshalb wichtig, dass die neuen Gemeindemitglieder auch ihre spezielle Frömmigkeit aus der alten Heimat leben dürfen. „Ich möchte dass diese Leute in unserer Gemeinde ein Zuhause finden und ihre Traditionen pflegen können. So sind besondern die Segnung der Häuser, die religiöse Wertschätzung der Familienfeste und die Segnung der Speisen in der Osternacht schöne Traditionen die wir übernommen haben“.
Für Gemeindereferent Jürgen Günst stellen sich neue Aufgaben aufgrund der besonderen Situation am Gesamtschulstandort Wolfhagen und auch deshalb, da die Gemeinde in der Mitte des Verbundes liegt, und somit vielfältige Aufgaben und Veranstaltungen im Pfarrzentrum St. Maria stattfinden.
Es ist deshalb erfreulich, dass die Räumlichkeiten des Gemeindezentrums endlich eine Modernisierung erfahren. Gut, dass das Bonifatiuswerk hier unterstützt und somit moderne Räume für die Gemeinde- und Jugendarbeit entstehen.
„Es ist mir wichtig Kontakte besonders der jungen Leute aus den vier Gemeinden zu ermöglichen und zu bündeln“. Hier sieht der Gemeindereferent besonders durch die Gesamtschule und die Aktivitäten der Jugendarbeit gute Ansätze für ein zukünftiges Zusammenwachsen im Verbund.
Dies wird auch im nachfolgenden „Brief der Hoffnung“ aus Wolfhagen deutlich, der im letzten Jahr verfasst wurde.

„Brief der Hoffnung“ aus Wolfhagen

Wie wird sich die katholísche Kirche im Pastoralverbund St. Heimerad Wolfhager Land in Zukunft entwickeln ? Welche pastoralen Schwerpunktsetzungen sind für die kommenden Jahre notwendig ? Welche Hoffnungsperspektiven gibt es in den Gemeinden ? Diesen Fragen stellten sich die Aktiven aus den Pfarreien des Pastoralverbundes in den letzten Monaten auf Initiative des Diözesanbischofs Heinz Josef Algermissen. Er hatte dazu aufgerufen in jedem Pastoralverbund einen „Brief der Hoffnung“ zu verfassen.

Die Pfarrgemeinde St. Maria hat sich mit folgenden Schwerpunkten darin eingebracht:

So sind Angebote für Junge Erwachsene und unregelmäßige Gottesdienstbesucher geplant, Wortandachten, die möglichst unter Einbindung von talentierten Gemeindemitgliedern musikalisch und künstlerisch attraktiv gestaltet werden.

Die Pfadfinderschaft St. Georg hat sich hoffnungsvoll entwickelt. Was zunächst in einem kleinen und bescheidenen Rahmen in Form einer Siedlung auf Probe begann, entwickelte sich zu einem selbständigen Stamm, der im Sommer 2010 gegründet werden konnte. Neben den wöchentlichen Gruppenstunden finden jährliche Zeltlager sowie verschiedene Aktionstage wie beispielsweise die „Aktion Friedenslicht" statt. Die Friedenslichtaktion in Wolfhagen hat sich erfreulicherweise zu einem großen ökumenischen Ereignis entwickelt, an dem Christen über den Pastoralverbund hinaus teilnehmen.

Der konfessionelle Religionsunterricht und die Schulpastoral sind im Pastoralverbund ein großes Anliegen. Die Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen ist zentraler Anlaufpunkt für zahlreiche Kinder und Jugendliche aus Wolfhagen, Naumburg, Breuna und Zierenberg. Es hat sich eine gute Kooperation zwischen den Kirchen und den Religionslehrern entwickelt. Ein „Raum der Stille“ wurde eingerichtet und es finden von Schülern erarbeitete Ausstellungen in der Pfarrkirche St. Maria statt. Die Arbeit der Schulpastoral soll noch intensiviert werden.

Die Seniorenarbeit und die Betreuung der Seniorenheime wird ein immer wichtigerer Arbeitsschwerpunkt sein.

Für sämtliche vier Pfarrgemeinden des Pastoralverbundes gilt, dass der ökumenischen Zusammenarbeit mit den evangelischen Partnergemeinden ein hoher Stellenwert beigemessen wird. Früchte solcher Zusammenarbeit sind in Wolfhagen u.a. der ökumenische Gottesdienst am Pfingstmontag, die „Liturgische Nacht“, der „ökumenische Gemeindebrief“ und das „ökumenische Gemeindefest“. Auch die geistlichen Begegnungen zum „Weltgebetstag (der Frauen)“und die Bibelwerkstatt sind zu nennen. Der „Kreuzweg der Jugend“ wird in ökumenischer Trägerschaft reihum in Naumburg, Wolfhagen, Volkmarsen oder Zierenberg ausgerichtet.

Diese Schwerpunkte und die gute ökumenische Verbundenheit machen uns Hoffnung!

 

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